Darin bewähren, korrigieren oder erweitern sich eigene Vorstellungen. Dies bedeutet für Religionslehrkräfte, auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Bedürfnisse differenziert einzugehen. Elemente können sich unter anderem auf Mutgeben, Ich-Stärkung, Krisen- und Trauerbegleitung bzw. Der Fachlehrplan im Fach katholische Religion im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung orientiert sich gemäß den Vorgaben des allgemeinen Fachlehrplans und am zugrunde liegenden Kompetenzstrukturmodell. Für die Schülerinnen und Schüler „greifbare“ und „erfahrbare“ seelsorgerliche Inhalte bzw. Der katholische Religionsunterricht bietet die Chance, junge Menschen mit diesem Förderbedarf in ihrer individuellen Entwicklung zu sehen und zu unterstützen. Lernbereich 1: Entwicklungsbezogene KompetenzenDie im Fachlehrplan vorangestellten entwicklungsbezogenen Kompetenzen gliedern sich in die bekannten vier Entwicklungsbereiche Motorik und Wahrnehmung, Denken und Lernstrategien, Kommunikation und Sprache, Emotionen und soziales Handeln. Ausbildung von Lebensfertigkeiten, indem Schülerinnen und Schüler ihre Möglichkeiten entdecken und diese in Kommunikations- und Handlungssituationen des Lebensalltags wirkungsvoll zum Tragen zu bringen. Jubiläen, Feste im Jahreskreis oder im Kirchenjahr, aber auch schicksalhafte Ereignisse wie Krankheit und Tod im Umfeld der Schule brauchen das Miteinander der gesamten Schulgemeinschaft; Angebote von Schulpastoral und Krisenseelsorge bereichern und ergänzen das Schulleben. Für jahrgangsübergreifende Klassen werden die Lehrkräfte einen klassenbezogenen Lehrplan erstellen und ausgehend von der Zusammensetzung der Gruppe entsprechende Themen aus den Lernbereichen auswählen. Anfragen an überlieferte Glaubensvorstellungen und -formen sowie Zweifel werden dabei ernst genommen und ins Gespräch gebracht. Die Lehrkraft achtet bei der Darbietung der Lerninhalte auf eine leicht verständliche und prägnante Ausdrucksweise und orientiert sich an den Grundsätzen der leichten Sprache. Gerade seine Konfessionalität ermöglicht einen direkten und authentischen Kontakt zum Glauben der katholischen Kirche. Die Jahrgangsungebundenheit des Fachlehrplanes für die Grundschul- und Mittelschulstufe (Jgst. Die prozessbezogenen Kompetenzen stehen ihrerseits nicht unverbunden nebeneinander, sondern sie beziehen sich wechselseitig aufeinander, beanspruchen oder steuern einander. Das Bewusstsein, von diesem Gott bedingungslos angenommen und geliebt zu sein, fördert und stärkt deshalb das Erwachsenwerden mit dem Ja zum eigenen Leben in all seinen Höhen und Tiefen und stärkt das Vertrauen, dass dieses Leben bestanden werden kann. Die Auswahl der angestrebten Kompetenzen trifft die Lehrkraft in sonderpädagogischer Verantwortung auf der Basis der ermittelten Lernausgangslage sowie des individuellen Förderbedarfs der einzelnen Schülerin bzw. Man kann sie mit anderen Augen, mit einem Blick auf das Ganze sehen. Geborgen fühlen sich Menschen, wenn sie sich, so wie sie sind, angenommen und erwünscht erleben. Entscheidend dabei ist, dass durch die Glaubwürdigkeit der Lehrerinnen und Lehrer Religion als Hilfe und Bereicherung des Lebens erfahren wird.Religionslehrerinnen und -lehrer sind Brückenbauer zwischen der überlieferten Botschaft des Glaubens und der Lebenswelt ihrer Schülerinnen und Schüler, zwischen Kirche und Schule, Kirche und Gesellschaft sowie zwischen Glaubenden und Anders- bzw. Entwicklungsbezogene Kompetenzen2. Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler orientierte Balance zwischen fein- und grobmotorischen Angeboten, ganzheitlichen Bewegungsanlässen sowie kognitiver Anspruchssteigerung ermöglichen nachhaltige Lernerfahrungen und unterstützen sowohl einen individuellen Kompetenzerwerb als auch eine subjektiv stimmige Kompetenzerweiterung für die Schüler im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Grundwissen umfasst vor allem das Verstehen der verschiedenen Sprach- und Ausdrucksformen religiöser Welterfahrung, Symbole, Bilder, biblische Erzählungen und Gebetsformen sowie Werte und Weisungen zur Lebensgestaltung. Folgende sind dabei besonders zu nennen: Ausgehend vom christlichen Menschenbild geht es im evangelischen Religionsunterricht häufig um die Frage, wie Leben und Zusammenleben in privaten, partnerschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen gelingen kann. Im Urteilen verlangt das Verstandene nach einer wertenden Auseinandersetzung. Der Religionsunterricht begleitet die Schülerinnen und Schüler in uneigennütziger Weise auf diesem Weg zu ihrer Identitätsfindung und eröffnet die Möglichkeit, aus dem christlichen Glauben Antworten für ihr Leben zu finden. Wahrnehmung der Welt – Freude über die Schöpfung. Hasenbergschule Stuttgart - Förderschwerpunkt Lernen. Ebenso können kommunikative Möglichkeiten der Konfliktlösung eingeübt werden. Dies erschwert letztendlich eine eindeutige Zuordnung und verweist somit auf die gegenseitige Abhängigkeit der vier prozessbezogenen Kompetenzen hinsichtlich der Zugangs- und Erfahrungsmöglichkeiten des einzelnen Schülers. Wertschätzung gegenüber der eigenen Person und der Mitwelt aufbauen hilft, um Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, als gleichwertiges Mitglied der christlichen Gemeinde und Gesellschaft zu leben. Die aufgeführten Kompetenzen beschreiben mögliche Ergebnisse eines individuellen Lernprozesses. Die Schülerinnen und Schüler eignen sich leichter Konkretes an und brauchen ausgewählte Hilfen, um Symbolhaftes zu deuten und metaphorische Sprache auf emotionaler und erfahrungsorientierter Ebene zu verstehen. Besonders für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung ist eine Atmosphäre des Vertrauens, des Verstehens und der Geborgenheit von entscheidender Bedeutung und Voraussetzung für einen gelingenden Unterricht. Paul-Kraemer-Schule Frechen - Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Dabei überprüft sie beständig, ob Wörter, Begriffe und Sachverhalte den Schülerinnen und Schülern bekannt oder verständlich sind, bevor sie neue Inhalte erarbeitet. Religionsunterricht verlangt als Grundfähigkeit symbolhaftes und in besonderer Weise metaphorisches Denken, da die zentralen Themen (Gott, Heiliger Geist, „Himmel“ etc.) Auf diese Weise bauen sie Kompetenzen auf, die Selbsttätigkeit ermöglichen. Lernbereich 1: Geborgen sein – Gott erfahren Menschen leben von Zuwendung, Annahme und Geborgenheit. Das betrifft sowohl den Unterricht als auch die Mitgestaltung des Schullebens. So ermöglichen wahrnehmungsorientierte Zugänge zu Inhalten ganzheitliche Eindrücke sowie Teilhabe und aktivieren die Schülerinnen und Schüler zur Selbsttätigkeit als auch zur handelnden Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand.Insbesondere im nachstellenden szenischen Spiel oder bei der Erarbeitung aussagekräftiger Standbilder kann dies seine Umsetzung finden. Insbesondere im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bleiben Lehrerinnen und Lehrern häufig Vorerfahrungen und damit Deutungs- und Handlungsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen verborgen. Ausdrucksformen des Glaubens wie Singen, Beten, Tanzen, Erzählung und bildliche Gestaltung vermittelt. In den Jahrgangsstufen 1-9 gliedert sich der Lehrplan in die folgenden fünf Lernbereiche: 1. Andererseits soll erkannt werden, dass sich in diesem Haus Christen versammeln, Gottesdienst und die großen Feste ihres Lebens feiern, um die Verbindung untereinander und mit Jesus zu halten. Blockpraktikumsmappen Folgende prozessbezogenen Kompetenzen dienen dem Erwerb persönlicher religiöser Orientierungsfähigkeit und Sinnfindung. Die dafür notwendige inhaltliche Konkretisierung orientiert sich dabei an den folgenden Kriterien: Subjektorientierung Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht teilnehmen, unterscheiden sich oft deutlich im Hinblick auf ihre kulturelle Prägung, ihre religiöse Sozialisation, ihren Entwicklungsstand sowie ihren spezifischen Lern- und Unterstützungsbedarf. Somit wird die Heterogenität hinsichtlich der individuellen Lernvoraussetzungen berücksichtigt sowie jeder einzelnen Schülerin und jedem einzelnen Schüler ein entwicklungs- und ressourcenorientierter Zugang zum „Credo“ des evangelischen Glaubens ermöglicht. Daher werden auch verschiedene nonverbale Ausdrucksmöglichkeiten angeboten und eingeübt (z. Diese Kompetenzen werden entwicklungsbedingt aufbauend gefördert. Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedeutet dies vor allem, Förderung unter den Zielperspektiven Bindungssicherheit, Selbstwertvergewisserung, Selbständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Lebensqualität in Angriff zu nehmen. Er schenkt Hoffnung auf dieses erfüllte Leben und ruft zur Verantwortung für Schöpfung und Umwelt, unser aller Lebensgrundlagen. religiöse, weltanschauliche und ethische Positionen darstellen, vergleichen und präsentieren. Die prozessbezogenen Kompetenzen bilden den äußeren Rahmen des Modells und gliedern sich in vier Bereiche: wiedergeben und beschreiben, wahrnehmen und deuten, reflektieren und urteilen, sich ausdrücken und kommunizieren. Diese Elemente implizieren Sicherheit, Struktur und Orientierung, welche in ihrer Gestaltung alle Wahrnehmungskanäle berücksichtigen sollten. Horizonte eröffnen, damit in aller Unzulänglichkeit und Gebrochenheit menschlichen Lebens dennoch Heil erfahren werden kann. Somit wird die Heterogenität hinsichtlich der individuellen Lernvoraussetzungen berücksichtigt sowie jeder einzelnen Schülerin und jedem einzelnen Schüler ein entwicklungs- und ressourcenorientierter Zugang zum „Credo“ des katholischen Glaubens ermöglicht. Dazu werden die Schülerinnen und Schüler im Lauf der Schulzeit in einen Prozess des Fragens, Suchens und Entdeckens hineingeführt, in dem es vor allem auch in der Berufsschulstufe um ihr Welt- und Selbstverständnis, ihre Zukunfts- und Wertvorstellungen und um existenzielle Fragen geht. Evangelische Religionslehre leistet einen wesentlichen Beitrag zum Kompetenzerwerb und damit auch zum Bildungs- und Erziehungsauftrag des Förderzentrums für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Damit kann Vertrauen wachsen. Unterrichtsinhalte. Insbesondere bei der Anbahnung von Lernstrategien und differenzierten Denkprozessen gilt es, auf Elementarisierung, Differenzierung und Individualisierung zu achten. Jedoch ist insbesondere im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung darauf hinzuweisen, dass bei den einzelnen Lerninhalten – je nach Individualität des einzelnen Schülers – ganz unterschiedliche prozessbezogene Kompetenzen zum Tragen kommen können. -wahrnehmen des Faches. Der Religionsunterricht befähigt die Schülerinnen und Schüler, sich der Frohbotschaft über Leben, Tod und Auferstehung Jesu Christi zu öffnen und diese auf ihr eigenes Leben zu beziehen. Biblische Erzählungen und Geschichten, in denen zentrale Themen des Lebens dargestellt werden, stehen im Mittelpunkt des Religionsunterrichts. Auf dieser Basis wachsen Verständnis und Wertschätzung z. In ihm vereinen sich Licht- und Schattenseiten, die in den unterschiedlichen Phasen seines Lebens zum Tragen kommen. Im Sinne eines aufbauenden Lernens gilt es, sowohl für die Grundschul- als auch für die Mittel- und Berufsschulstufe diverse thematische Lernstränge mit differenzierteren Zugängen und vertiefenden Fragestellungen anzubieten und zu erproben. Es ist gesellschaftliche Realität, dass Schülerinnen und Schüler von klein auf Menschen aus anderen Kulturkreisen, Konfessionen und Religionen begegnen. Förderschule mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung mit Heim und Internat Träger: Vestische Caritas-Kliniken GmbH Recke-Espel: Don … B. Mimik und Gestik sowie verschiedenste Formen der Unterstützten Kommunikation). Das biblisch-christliche Menschenbild vermittelt, dass jeder Mensch, so wie er ist, erwünscht ist. Dabei können die Schülerinnen und Schüler eigene Vorstellungen entwickeln und zu biblischem Reden von Gott in Beziehung setzen. Die Welt wahrnehmen – Perspektiven des Lebens. Lebensweltbezug Der Alltag vieler Schülerinnen und Schüler steht in der Spannung zwischen der Erfahrung eigener Begrenztheit von Lebensmöglichkeiten und dem Willen nach eigenständiger Lebensbewältigung (z. Grundsätzlich ist bei der Vermittlung von Inhalten die Bedeutung nonverbaler Kommunikation hervorzuheben sowie in diesem Zusammenhang auch die Wirkung der eigenen Körpersprache auf die Kommunikationspartner. wichtige Gedanken aus der christlichen Überlieferung zu eigenen Vorstellungen und Erfahrungen in Beziehung setzen. Von Jugendlichen in der Pubertät verlangt dies, den Kinderglauben zu einem Glauben eines jungen Erwachsenen weiterzuentwickeln. unter Einbeziehung geeigneter Hilfsmittel – einzuüben und als individuelle Ausdrucks- und Reflexionsmöglichkeiten (Kompetenzen) zu nutzen. Die Förderung des Körperausdrucks und der Soziomotorik in Gesten, Mimik und Körpersprache kann in Übungen und Rollenspielen ein wichtiger Bestandteil des evangelischen Religionsunterrichts sein. Ebenso ist das problemlösende, abstrahierende Denken und die Urteilsbildung erschwert, da eine selbständige Handlungsplanung oft nur in Ansätzen und langwierigen Lernprozessen angebahnt wird oder gar nicht erreicht werden kann. Erfahrungsorientierter Religionsunterricht an der Schule für Lernbehinderte. Der Religionsunterricht ist als bekenntnisgebundenes Fach im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und in der Verfassung des Freistaates Bayern verankert. Sport Lehrpläne für den Bildungsgang zur Lernförderung. Wo ferner das Handeln unter dem Eindruck von Menschen steht, die einen klaren Weg in den Spuren von Jesus gegangen sind, dort werden die eigenen Gewohnheiten zu leben und zu handeln neu angeregt. So kann die Heilsbotschaft Perspektiven für ein sinnerfülltes, glückliches Leben mit einer Behinderung aufzeigen. Eine Aufgabe des Religionsunterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes zu unterstützen, da im Christentum jeder Mensch als von Gott erwünscht gesehen wird. Gleichwohl bietet der Religionsunterricht zahlreiche Gelegenheiten, eigene Überzeugungen auszubilden und diese im Austausch mit anderen zu vertreten. So ist es nicht selten, dass im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung auch die anderen Förderschwerpunkte zum Tragen kommen und hinsichtlich der Unterrichtsplanung und -gestaltung berücksichtigt werden müssen. Christlicher Glaube als die vertrauende Beziehung des Menschen zu Gott vollzieht sich weniger durch Lehre, sondern vielmehr, indem er in Gemeinschaft gelebt wird. Sich getragen wissen – mit Gott durchs Leben gehen4. Da im Religionsunterricht die Wertschätzung jedes Einzelnen entsprechend des christlichen Menschenbildes eine zentrale Rolle spielt, ermöglicht die Lehrkraft einen Raum dafür, dass jedes Kind und jeder Jugendliche seinen Gefühlen, Bedürfnissen, Einstellungen und Anliegen auf individuelle Art und Weise einen Ausdruck geben kann. Das geschieht durch gezielte Wahrnehmung des eigenen Körpers, dem Nachspüren von Emotionen sowie im Ausdruck und in der Artikulation von Bedürfnissen. Die Schülerinnen und Schüler bringen religiöse Deutungsmuster mit eigenen Lebenserfahrungen in Zusammenhang, sie reflektieren diese Deutungsmuster im Rahmen ihrer Möglichkeiten und machen sie für das eigene Leben fruchtbar. Selbsttätigkeit, Aktivierung sowie Lernen mit verschiedenen Sinnen und häufige Wiederholungen für die unterschiedlichen Lerntypen sind im Hinblick auf die Gedächtnisleistung der Kinder und Jugendlichen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung tragende Unterrichtsprinzipien. Kommunizieren befähigt die Schülerinnen und Schüler zum Dialog mit anderen auf der Grundlage gegenseitiger Achtung. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Er fördert die Begabungen, die Gewissensbildung und ein positives Selbstkonzept. Hoffnung gibt und bei der Sinnsuche der Heranwachsenden unterstützend zur Seite steht, um im alltäglichen Leben und in den Grenzerfahrungen des Lebens die Erfahrung zu eröffnen, „unbedingt erwünscht und getragen zu sein.“. In besonderer Weise wird im Fach Evangelische Religionslehre zunächst die Zusammenarbeit mit den anderen an der jeweiligen Schule vertretenen Konfessionen, insbesondere mit dem katholischen Religionsunterricht, angestrebt. Angenommen sein – zur Gemeinschaft der Christen gehören4. Sowohl in den Jahrgangsstufen 1-9 als auch in den Jahrgangsstufen 10-12 sind die Themen und Lerninhalte jeweils in vier Lernbereiche eingeordnet und beziehen sich auf die konkreten Lern- bzw. Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung begegnen Grenzerfahrungen im Leben anderer und verstärkt im eigenen Leben. In Wahrnehmungen unseres Lebens, in biblischen Erzählungen und in Urbildern entfalten die Themen und Inhalte Zugänge zu solchen Erfahrungsmöglichkeiten. Es ist zugleich von hoher Bedeutung für das Selbstwertgefühl und für den oft schweren Prozess, sich in seinem Sosein selbst anzunehmen. Der Fachlehrplan im Fach Evangelische Religionslehre im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung orientiert sich an den Vorgaben des allgemeinen Fachlehrplanes und am zugrunde liegenden Kompetenzstrukturmodell. Sie trägt die Verantwortung darüber, dem Alter der Schülerinnen und Schüler, ihren individuellen Lernvoraussetzungen, dem allgemeinen Bildungsanspruch als auch der Vermeidung inhaltlicher Wiederholungen gerecht zu werden. Dafür erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse und ihr Verständnis für andere Weltreligionen und Weltdeutungen, um sich von Anfang an sachlich fundiert mit diesen auseinanderzusetzen und Fremde und Fremdes zu verstehen. Insbesondere bei der Themen- und Lernaktivitätenauswahl kommt der Lehrkraft eine bedeutende Rolle zu. Das Fach Katholische Religionslehre leistet Beiträge zu vielen der schulart- und fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungszielen. Insbesondere im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung schließt sprachliche Bildung auch immer die Anbahnung und Differenzierung körpersprachlicher und nonverbaler Ausdrucksformen sowie den Umgang mit elektronischen Sprachgeräten und -computern ein. B. Mimik und Gestik sowie verschiedenste Formen der Unterstützten Kommunikation). Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung zeigen hinsichtlich ihrer kognitiven, sprachlichen, körperlich-motorischen als auch ihrer sozial-emotionalen Kompetenzen ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Das stärkt zugleich das Vertrauen, dass alles in Gottes verheißungsvolle Zukunft eingebunden ist. In der Begegnung und Auseinandersetzung mit christlicher Überlieferung und christlichem Glauben bilden die Schülerinnen und Schüler eigene Überzeugungen, ethische Grundprinzipien und Wertvorstellungen aus und reflektieren deren Anwendungen im Lebensalltag. Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Kinder und Jugendliche interessieren sich für die Lebenspraxis anderer Menschen und sind auf der Suche nach lebendigen Erfahrungen mit Religion und Glauben.